Staatsminister für Europa heißt Europäisches Roma Institut für Kunst und Kultur in Berlin willkommen

Das Institut ist eine Initiative des Europarats, der Open Society Foundation‎ und einer Allianz von Roma Aktivistinnen und Aktivisten. Es wird von der Bundesregierung unterstützt, unter anderem durch Förderung europaweiter Kulturprojekte durch das Auswärtige Amt. Die Arbeit soll dazu beitragen, die kulturelle Bereicherung Europas durch Roma und Sinti stärker hervorzuheben. Musik von Sinto und Roma bildete den festlichen Rahmen für die Eröffnung Bild vergrößern (© Auswärtiges Amt)

"Die mit 12 Millionen Menschen größte ethnische Minderheit Europas ist leider nach wie vor Vorurteilen, Ausgrenzung und Diskriminierung ausgesetzt. Deshalb freue ich mich, dass das Institut nun endlich seine Arbeit aufnehmen kann. Roma und Sinti verdienen einen Platz in der Mitte unserer Gesellschaften", so Roth. 

Neben Staatsminister Roth sprachen der Generalsekretär des Europarats Thorbjörn Jagland, der Vorsitzende der Open Society Foundation George Soros, der Vorsitzende des Zentralrats deutscher Sinti und Roma Romani Rose als auch Aktivistinnen und Aktivisten zu den Gästen. 

"Besonders freue ich mich auch darüber, dass sich der Europarat für Berlin als Standort entschieden hat. Berlin ist eben auch ein Symbol für Weltoffenheit, eine lebendige Kulturszene und bunte und inklusive Gesellschaften. Diese gilt es gerade in Zeiten aufkeimenden Populismus und Nationalismus besonders zu schützen und verteidigen", bekräftigte der Europa-Staatsminister. Timea Junghaus wurde als künftige Direktorin des Instituts vorgestellt.  

Die Rede von Staatsminister Roth finden Sie hier:

http://www.auswaertiges-amt.de/sid_20B47C3C545E87A5D3E8EE7621359C70/DE/Infoservice/Presse/Reden/2017/170608-StM_R_Roma_Institute_Arts_Culture.html?nn=385750