Ausstellung "Flüchtlinge" von Herlinde Koelbl

Kind Bild vergrößern (© Herlinde Koelbl)

Die international bekannte Fotojournalstin Herlinde Koelbl hat sich auf Anregung der Ständigen Vertretung Deutschlands beim Europarat mit dem Thema der Situation der  Flüchtlinge in Europa auseinandergesetzt.

Der fortdauernde Krieg in Syrien, die Überlastung der Nachbarstaaten bei der Aufnahme von Kriegsflüchtlingen, eine weltweit verstärkte Migration aus politischen und wirtschaftlichen Gründen und die Interessen von Menschenschmugglern  haben im Jahr 2015 zu einem dramatischen Anstieg des Zustroms von Flüchtlingen und Migranten nach Europa geführt. Die Regierungen und Gesellschaften Europas sind von dieser Entwicklung dauerhaft herausgefordert.  In einer Ausstellung in Straßburg, dem Sitz des Europarats und des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, spürt die international renommierte Fotokünstlerin und Journalistin Herlinde Koelbl der Situation und den Schicksalen von Flüchtlingen an Brennpunkten in Deutschland, Griechenland und Italien nach. Fotografien, Videointerviews sowie weiterführende Informationen zum rechtlichen und politischen Kontext vermitteln ein repräsentatives und zugleich mit einer sensiblen künstlerisch-journalistischen Handschrift gezeichnetes Bild der Lage. 

Unterstützt wird die Ausstellung von der Eurometropole Straßburg, der Ständigen Vertretung Deutschlands beim Europarat, UNHCR und dem Goethe-Institut.

Broschüre zur Ausstellung "Flüchtling" - Teil 1 [pdf, 2,521.81k]

Broschüre zur Ausstellung "Flüchtlinge" - Teil 2 [pdf, 2,828.65k]

Broschüre zur Ausstellung "Flüchtlinge" - Teil 3 [pdf, 3,102.87k]

Deutscher Beitrag für den Sonderfonds "Migranten und Flüchtlinge" der Entwicklungsbank des Europarats

Deutschland hat im  Oktober 2015 im Rahmen eines außerordentlichen Beitrags 3 Mio. Euro in den Sonderfonds „Migranten und Flüchtlinge“ der Entwicklungsbank des Europarats eingezahlt.